ZUR TRANSFORMATION DES ALTERNATIVEN
(Diskussionsreihe, Publikation, Konzerte, DJ-Sets)

Berlin, 2015 | www.transformationdesalternativen.de/

Vom Kollektiv zum Business-Plan? – Eine Bestandsaufnahme von Veränderungsprozessen in der Subkultur
Wie können Freiräume erhalten werden und unter welchen Bedingungen kann ein sogenannter „selbstverwalteter Raum“ (Offspace) überhaupt mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte existieren?
„Zur Transformation des Alternativen“ ist eine dreiteilige Veranstaltungsreihe, die sich der Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Entwicklung von alternativen Projekträumen widmet. Es finden Diskussionen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt.


Konzept, Organisation & Gestaltung: Kollegen 2,3 und Antje Øklesund in Kooperation mit am STARt, WDDIM, fourtrack on stage

Gefördert vom Musicboard Berlin.


TWINTOURS
(Stadtentdeckung / Architektenführung)

Berlin, 2016 | www.city-twintours.de/

Die Führungen verbinden ähnliche architektonische, historische, städtebauliche und kulturelle Phänomene der beiden Städte mit einer Besonderheit: In Berlin werden die Warschauer ihre Stadt vorstellen, in Warschau hingegen die Berliner. An Kommunikationsknoten wird es eine Livestream-Verbindung geben, die die jeweiligen Erzählungen einander näher bringen.


Konzept, Organisation: Kollegen 2,3, Polnisches Institut Berlin, Goethe-Institut Warschau |  Gestaltung: Kollegen 2,3 |  in Kooperation mit: Museum der Stadt Warschau. |  Die Architekturführungen finden im Rahmen des Projekts Seitenwechsel statt.


W+B/*-X – Warsaw Berlin Boxes
Berlin, 2016 | www.w-b-x.eu/

W+B/*-X ist eine Ausstellung in Berlin und Warschau mit ungewöhnlichem Format. Über einen Zeitraum von insgesamt sechs Wochen werden je zwei weiße Würfel in beiden Städten aufgestellt, deren Innenraum durch Künstler bespielt wird. Durch Guckfenster in unterschiedlichen Höhen und Formen können Zuschauer den Innenraum betrachten. Die weißen Außenwände der Kästen dienen als Interaktionsplattform. Graffiti, Plakate und andere Spuren können hinterlassen werden, Kommentare wieder weggestrichen und Plakate neu überklebt werden. So entsteht eine ganz eigene facettenreiche Collage. Die Menschen werden aufgefordert, mit dem künstlich geschaffenen Grenz-Raum in ihrem Stadtraum umzugehen, ihn sich anzueignen, sich mit ihm auseinanderzusetzen.

Konzept, Organisation: Kollegen 2,3, Stacja Muranów |  Gestaltung: Kollegen 2,3 |  Künstler: Łukasz Surowiec, Kurt von Bley | Orte: Frankfurter Tor, Berlin / Bahnhofsvorplatz Warszawa-Śródmieście am Kulturpalast, Warschau | Gefördert von: Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, Polnisches Institut Berlin, PKP, Senatskanzlei Berlin, Culture.pl


AUSNAHMSLEISE FRIEDRICHSHAIN
(musikalische Interventionen im öffentlichen Raum)

Boxhagener Platz |  Berlin, 2016

Ausnahmsleise Freidrichshain ist eine Reihe mit sehr ruhigen Streichquartett-Konzerten am Boxhagener Platz, die umrahmt von und unter zahlreichen roten Regenschirmen präsentiert werden. Die geplanten Miniaturkonzerte orientieren sich einerseits an Aufführungsformen der Popmusik und sollen auf der anderen Seite bewusst einen Gegenentwurf zu der sonst vornehmlich lauten Musikpraxis in Friedrichshain sein. Die Konzerte wirken vor allem als Intervention, überraschen also die Zuschauer in ihrem Alltag. Die Musik soll zum Publikum gebracht werden - nicht umgekehrt! Ganz besonders sollen als potentielles Publikum die Kinder angesprochen werden, die sich an den Abenden noch auf den umliegenden Spielplätzen aufhalten - ein vorgezogenes Gute-Nacht-Lied.


Konzept, Organisation, Realisation: Kollegen 2,3 und Antje Øklesund | Unterstützt mit Mitteln aus dem Bezirkskulturfonds des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin


93 STRASSENSCHILDER | Polnische Straßen in Berlin
www.93strassenschilder.de

Installation, Ausstellung, Karte | August & September 2015 | Berlin Friedrichshain

Friedrichshain wird im August pink, zumindest an 93 Straßenschildern. 6 Wochen lang setzt sich das Projekt 93 STRASSENSCHILDER mit Straßennamen und deren Umbenennungspraxis, deutsch-polnischen Klischees und der gemeinsamen Geschichte auseinander. Künstlerische Interventionen im Stadtraum, eine Straßenkarte, die zugleich Projektkatalog ist und eine Ausstellung mit einer Arbeit von Franciszek Orłowski sind die drei Säulen des Projekts.


Konzept und Umsetzung: Kollegen 2,3 |  Kooperation: Plusnull e.V., u.v.m.

Gefördert durch: Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Regierende Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei


PLUSMINUS30 | Kiezgeschichten aus Marzahn-Nordwest
www.plusminusdreissig.de

Ausstellung | Laufend/2016 | Berlin Marzahn-Nordwest

Das Ausstellungsprojekt „PlusMinus 30 – Kiezgeschichten aus Marzahn-NordWest“ zum Leben und zur Geschichte des Wohnbezirkes Marzahn-Nordwest wird ab 2016 dort stattfinden, wo sich die Menschen aufhalten: an belebten Orten und Plätzen im Kiez. Diese soll sich in erster Linie aus dem Material zusammensetzen, welches von den Anwohnern zur Verfügung gestellt wird, unter anderem Fotografien, Geschichten und Erinnerungen.
Ein weiterer Teil der Ausstellung ist eine Serie von Faltbögen mit deren Hilfe historische Gebäude im Kiez mit bewegter Geschichte nachgebaut werden können.


Konzept und Umsetzung: Kollegen 2,3


DAS FESTIVAL FÜR SELBSTGEBAUTE MUSIK
Moabiter Musiktage

Berlin-Moabit | 2012 – 2016

www.selbstgebautemusik.de

Fünf Jahre DIY-Musik in Moabit – das ist DAS FESTIVAL FÜR SELBSTGEBAUTE MUSIK.

Kinder, Anwohner und Musikinteressierte erobern den Stadtraum mit neuen Tönen aus selbstgebauten Instrumenten, bespielen riesige Gitarren, Schlagbäume und Schlauchtrompeten und entdecken die besten Straßenmusiker aus Berlin bei den rotierenden Konzerten auf Turm- und Ottostraße. In Workshops und auf der Bühne werden Instrumente vorgestellt und selbst gebaut: Mülltrommler treffen auf Erdbeeren, Fernbedienungen und japanische Flugsaurier.


Konzept und Umsetzung: Kollegen 2,3 | Kooperation: Plusnull e.V.

Gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm „Soziale Stadt“.


WOHNZIMMER 2.0 / BAND STADT WOHNZIMMER
Musikvideos in der Installation Wohnzimmer2.0

Berlin, 2010 - 2015 | www.bandstadtwohnzimmer.de

Berliner Bands drehen Musikvideos in ihrem Kiez. Jedoch nicht Open-Air oder in Bars, Geschäften oder Wohnungen, sondern in der Installation WOHNZIMMER 2.0. Mit diesen Konzertvideos entsteht sowohl ein musikalisches Portrait der Band, als auch ein Bild des Stadtraums und seiner Bewohner.


Teilnehmende Bands: Prag, Zelf, Chuckamuck, The Burning Hell | Konzept und Umsetzung: Antje Øklesund & Kollegen 2,3

Gefördert von Antje Øklesund, durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm „Soziale Stadt“.


THF FELDDIALOGE
Tag der Felddialoge

Berlin, 2015 | www.tempelhofer-feld.berlin.de/

Auf Grundlage des THF-Gesetzes wird unter Öffentlichkeitsbeteiligung ein Entwicklungs- und Pflegeplan für das Tempelhofer Feld erarbeitet. Der Tag der Felddialoge informiert über den aktuellen Stands Beteiligungsprozesses.


Organisation & Gestaltung: Kollegen 2,3

Im Auftrag von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.


LAST CALL TXL
Ausstellung zum Flughafen Tegel

Heimatmuseum Reinickendorf | Berlin | 2012

Die Ausstellung im Bezirksmuseum Reinickendorf nimmt Abschied vom Flughafen Tegel. Flughafenmitarbeiter und Reisende kommen zu Wort, typische Geräusche und historische Dokumente erzählen die Geschichte des Flughafens.


Planung und Gestaltung: Kollegen 2,3 | in Kooperation mit: Kirschendieb & Perlensucher Kulturprojekte

Gefördert vom Bezirksamt Reinickendorf von Berlin


ZWEI TRESEN
Bauprojekt mit Kindern und Jugendlichen

Berlin-Neukölln | 2015-2016



VERANSTALTUNGEN IM ANTJE ØKLESUND

Berlin, seit 2005 | www.antjeoeklesund.de/


SUBVISION
subvision. kunst. festival. off.


Hamburger Hafencity | 2009

Das Festival für internationale Gegenwartskunst subvision. kunst. festival. off. lotete künstlerische Strategien jenseits des etablierten Kunstbetriebes aus. Künstlerinitiativen aus aller Welt stellten einem breiten Publikum ihre künstlerische Arbeit, ihre ganz eigenen Formen der Präsentation und Vermittlung von Kunst vor, die sich außerhalb etablierter Institutionen und ungeachtet kommerzieller Verwertbarkeit bewegen.


Eine Initiative der Hochschule für bildende Künste Hamburg in Kooperation mit den Deichtorhallen und der Hamburger Kunsthalle. | Künstlerische Leitung: Martin Köttering (HFBK) | Kuratorin: Dr. Brigitte Kölle | Organisationsleitung: Kollegen 2,3


2ZIMMERWOHNUNG
Kunstobjekt im öffentlichen Raum

Franz-Neumann-Platz | Berlin-Reinickendorf | 2011 & 2012

Künstlerische Aktionen unterschiedlicher Art bespielten den öffentlichen Raum am Franz-Neumann-Platz in Reinickendorf über mehrere Monate hinweg. Einige der Aktion waren: Die Musikaktion „NEUMANN Musik, 100 Saz, 100 Gitarren“, die interaktive Videoinstallation „En passant“ in einem stillgelegten Schalterhäuschen der BVG, die begehbare Installation Zweizimmerwohnung, mit zwei offenen und für jeden nutzbaren 3x3m Wohnräumen, oder die Mechanische Winkmaschine „Der Tegelwinker“ zur weit sichtbaren Verabschiedung vom Flughafen Tegel für Jedermann.


Konzept und Umsetzung: Kollegen 2,3, in Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen Künstlern

Gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm „Soziale Stadt“, sowie mit Unterstützung der BVG und des Bezirkes Reinickendorf.


WELTVERBESSERUNGSSWAND | SCHÖNER SPRENGELKIEZ | SCHÖNER SCH***ER
Projekte im Rahmen von Recycling / Upcycling / Soziale Stadt
Berlin Wedding + Neukölln | 2012–2016 | www.schoenerkiez.de | SCH**ER

„Ein Herz für den Müll – Ein Herz für den Raum“ – Kieze verschönern, Müll sammeln, Aktionen mit Kindern und Jugendeinrichtungen – unter dem Motto: Upcycle deine Stadt finden Interventionen im Stadraum statt, die auf Problemfelder in Berlin aufmerksam machen.
Auf der WELTVERBESSERUNGSWAND auf dem Nettelbeckplatz werden in Vitrinen besonders skurrile Müllfundstücke ausgestellt. Zusammen mit dem Schillermarkt auf dem Herrfurthplatz wird an zehn Ständen informiert, musiziert und gebastelt. Dass man auch Musik mit Müll machen kann, beweisen Musiker und Bands, die bei den WELTVERBESSERUNGSKONZERTEN auf recycelten und neu erfundenen Instrumenten spielen. Aus altem Gemüse werden Töne erzeugt, graue Ecken verschönert und Ideen zur Weltrettung vorgestellt. Im SCHÖNEN SPRENGELKIEZ werden monatlich mit Kindern und Erwachsenen Aktionen zum Thema Müllvermeidung umgesetztwird: SCHÖN pflanzen, UNSCHÖN aus Müll legen und SCHÖNES Picknick. Bei SCHÖNERSCHILLER wird der Schillerkiez in Neukölln mit Plakat- und Spray- und Putzaktionen von unansehnlichen Sperrmüllresten befreit und diese wiederverwendet in zum Beispiel praktikable Sitzmöglichkeiten.


Konzept: Kollegen 2,3

Gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Zukunftsinitiative Stadtteil" Teilprogramm "Soziale Stadt".


ROTATIONSSTRASSEN MUSIKKONZERTE


Berlin-Friedrichshain | 2013

Bewegte Musik, Straßenräume, deutsch-polnischer Austausch. Bei den ROTATIONSSTRASSEN MUSIKKONZERTEN präsentieren sich deutsche und polnische Musiker und Perfomancekünstler in Berlin-Friedrichshain in kleinen akustischen musikalischen Interventionen und bespielen ungewöhnliche Orte im Stadtraum wie Balkone, Hinterhöfe und Garagendächer.


Projektpartner: agitPolska e.V

Mit freundlicher Unterstützung von: Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten, dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien | Medienpartnerschaft: Funkhaus Europa


TOMATENCASINO
Straßenmusikkonzerte im Rahmen der Fête de la Musique

Sonnenallee, Berlin | 2011

86 Straßenkonzerte mit 50 Bands an der Neuköllner Sonnenallee. Die Aktion fand ihm im Rahmen der fête de la musique statt.


Konzept und Umsetzung: Kollegen 2,3

Gefördert von: Antje Øklesund und durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm „Soziale Stadt“.